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Tarja Sohmer: Das Verbleichen der weissen Stadt
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Tarja Sohmer: Das Verbleichen der weissen Stadt
Wer die Programme der Gruppe Poesie kennt, der kennt Tarja Sohmer durch ihre sehr knappen Kurzgedichte. Oder soll man sie Aphorismen nennen? Wenn sich Dichtung durch Verdichtung der Sprache auszeichnet ist sie jedenfalls eine Meisterin.

Nun hat sie einen Roman vorgelegt.

"Das Verbleichen der weißen Stadt" handelt vom Erwachsenwerden, von erster Liebe und was man dafür hält, von einem tragischen Unfall, an dem familäre und freundschaftliche Bindungen zerbrechen.

Zitat:Ich muss alle Unsicherheiten mit den Worten umgehen, die sicher sind. Ich habe nicht viele sichere Worte
sagt die Autorin über sich selbst.
Das ist ein krasses Understatement, sagt aber viel aus über ihren Anspruch jede Situation, jede Geste so präzise und ausdrücklich wie nur irgend möglich zu beschreiben ohne sich in Fabulierkunst zu verlieren. Klar, karg und intensiv wie die nordischen Landschaften in denen der Roman spielt.

Eine ausführliche Rezension gibt es unter:

http://dfgliest.de/tarja-sohmer-das-verb...ssen-stadt


Die Homepage der Autorin:

http://www.tarja-sohmer.de

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.08.2014 11:40 von ZaunköniG.)
31.08.2014 11:39
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