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Auguste Dorchain: Notre Rêve
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Beiträge: 4.915
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Frankreich Auguste Dorchain: Notre Rêve
Auguste Dorchain
1857 – 1930 Frankreich

Notre Rêve

Donc, en ce meme instant, flottait à mon insu
Au fond de ts regards humides de tendresse
Ce rêve qui mettait dans les miens son ivresse:
Un frele & doux enfant de notre chair issu.

Notre enfant! Quel espoir en lui serait décu?
Quels dons ne recevrait avec son droit d'ainesse
Ce fruit de notre force & de notre jeunesse,
Ce fils, en plein bonheur, en plein amour concu?

Car pour te révéler jusqu'au bout ma chimère,
Je veux un fils: les fils ressemblent à leur mére.
Qu'il ait tes yeux, tes traits, ta fierté, ta douceur...

Et s'il doit retenir une part de moi-méme,
Que son coer seulement soit pareil à mon cour,
Afin qu'un jour il sache aimer comme je t' aime!




Wunschkind
Ü: ZaunköniG

Im selben Augenblick blitzt etwas durch's Gemüt,
das deinen Augen sanfte Feuchte auferlegt;
der Wunsch, der sich aus deinen Blicken überträgt:
Ein zartes Kind von unsrem Fleische und Geblüt.

Unser Kind, wie unsre Hoffnungen gepflegt!
Welch ein Talent in unsrem Erstgebornen glühte:
Zu welcher Frucht reift unsrer kraft und Jugend Blüte:
Ein Sohn, im Glück empfangen, liebevoll umhegt.

Um diesen meinen Traum dir ganz zu offenbaren:
Es sei ein Sohn, weil Söhne nach der Mutter kommen.
Du bist's die ihm den Stolz, die ihm die Sanftmut gibt.

Und müßte ihm von mir ein Erbe widerfahren,
so soll er lediglich das Herz von mir bekommen,
damit, wie ich dich liebe, er genauso liebt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2010 21:58 von ZaunköniG.)
21.01.2007 15:25
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