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Emil Aarestrup: Af Krigens Trommer og Trompeter skræmmet...
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Beitrag #1
Dänemark Emil Aarestrup: Af Krigens Trommer og Trompeter skræmmet...
Emil Aarestrup
1800 - 1856 Dänemark



Af Krigens Trommer og Trompeter skræmmet
I Odins Stad, berøvet gamle Venner,
Min stakkelse Muse Længselssukket sender
Til Øen, kjær for hendes Sind som hjemmet -

Til Øen – o hvis Savn har hende græmmet,
Saa neppe meer sit eget Smiil hun kjender,
Saa at hun flygter og ei Flugten ender
Før hun har fundet hvad ei meer er fremmet,

Sit Guldborgland! Af Glæde hun bevinges:
Alt Aarets første Dag sin Fest bereder,
En Fest, hvor Poesiens Strenge røres.

Hvor Kjærligheds og Vendskabs Gaver bringes,
Der knæler hun, som fordumtid, og beder
En sagte Bøn, - men som i Himlen høres.


- - - - - -


Verschreckt von Kriegsgetrommel und Fanfaren
beraubt der Freunde auf dem Odinsfeld,
schickt meine Muse Seufzer in die Welt
und blickt zurück, wo ihre Lieben waren,

bei ihnen ihre Sehnsucht aufzubahren,
bis kurz ein scheues Lächeln sie befällt,
- und wieder fortflog. Nur zur Flucht bestellt,
begannen Flucht und Weg sich ihr zu paaren.

Erzitter Guldborgland, vor Glück beflügelt;
luftig schäumen mir die Adern auf
und rührn die Saiten zarter Poesie.

Der Krieg wird in Vergänglichkeit gezügelt,
wünscht selber Herz- und Freundlichkeit herauf
und leise betend sinkt er in die Knie.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
13.06.2015 10:10
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