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H. P. Lovecraft: Halloween In The Suburb
Sneaky Offline
Metrik-Matador
*

Beiträge: 1.617
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA H. P. Lovecraft: Halloween In The Suburb
The steeples are white in the wild moonlight,
And the trees have a silver glare;
Past the chimneys high see the vampires fly,
And the harpies of upper air,
That flutter and laugh and stare.

For the village dead to the moon outspread
Never shone in the sunset’s gleam,
But grew out of the deep that the dead years keep
Where the rivers of madness stream
Down the gulfs to a pit of dream.

A chill wind weaves thro’ the rows of sheaves
In the meadows that shimmer pale,
And comes to twine where the headstones shine
And the ghouls of the churchyard wail
For harvests that fly and fail.

Not a breath of the strange grey gods of change
That tore from the past its own
Can quicken this hour, when a spectral pow’r
Spreads sleep o’er the cosmic throne
And looses the vast unknown.

So here again stretch the vale and plain
That moons long-forgotten saw,
And the dead leap gay in the pallid ray,
Sprung out of the tomb’s black maw
To shake all the world with awe.

And all that the morn shall greet forlorn,
The ugliness and the pest
Of rows where thick rise the stones and brick,
Shall some day be with the rest,
And brood with the shades unblest.

Then wild in the dark let the lemurs bark,
And the leprous spires ascend;
For new and old alike in the fold
Of horror and death are penn’d,
For the hounds of Time to rend.

Die Türme geweißt, wildes Mondlicht kreißt
Silber auf Baum und Farn,
hoch über Schloten Vampire im roten
Kaminrauch, Harpien starr'n
flattern und lachen, verharrn.

Tot liegt der Ort, vom Mondlicht gewiegt,
kein Abendrot hat ihn gesehn,
er wuchs aus der Kluft, toten Jahren die Gruft,
der Flüsse des Wahnsinns entstehn,
im Rausch der Tiefsee sich drehn.

Ein kalter Wind pfeift durch Garben geschwind,
über Felder im bleichen Glanz,
kreist ums Gestein des Kirchhofs, dort schrei'n
Ghoule und winden im Tanz
verderbende Ernten zum Kranz.

Dem Mund grauer Götter entsteigt zur Stund
kein Hauch, ihre Macht treibt nichts an,
die Stunde schlurft kalt, eine Geistergestalt,
wirkt Schlaf den Sternthron als Bann,
gigantisch schleicht Fremdes heran.

Nackt liegen fahl neu Hügel und Tal
aus Monden vor aller Zeit,
bleichender Glanz auf Knochen imTanz,
der Rachen der Grüfte speit
Grauen, das alles entweiht.

Was Nacht nicht frisst, der Morgen begrüßt
Fratzen und Pestilenz,
Steine, die stehn und Mauern aus Lehm,
sind Opfer doch letzten Ends
teuflischer Magnifizenz.

Lemurengeschrei echot herbei
um Kirchtürme, leprableich,
und Jung wie Alt wird Raub der Gewalt
und Fraß in des Todes Reich
dem Bluthund der Zeit sogleich.

Never sigh for a better world it`s already composed, played and told
02.11.2016 09:38
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Josef Riga Offline
Wort-Akrobat
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Beiträge: 325
Registriert seit: Aug 2014
Beitrag #2
RE: H. P. Lovecraft: Halloween In The Suburb
Hallo Sneaky,

dein Beitrag zu Halloween? Eine schöne Übersetzung. Vielleicht nur ein Schreibfehler, das "kreißende" statt kreisende Mondlicht, oder war es so gemeint? Luna ist schließlich eine Frau, warum soll sie nicht mit Mondlicht in den Wehen liegen? Für die leichenfressenden Monster gibt es auch die eingedeutschte Form "Ghule", aber das ist ja nur eine Schreibvariante, also kann man "Ghoule" auch stehen lassen. Ansonsten ist mir nichts negatives aufgefallen.
02.11.2016 12:39
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