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Ann Radcliffe: The Shipwreck
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
GB Ann Radcliffe: The Shipwreck
Ann Radcliffe
1764 – 1823 Großbritannien


THE SHIPWRECK


TIS solemn Midnight! — On this lonely Steep
Beneath this Watch-Tower's desolated Wall
Where mystic shapes the wanderer appall
I rest: and view below the desert deep
As through tempestuous clouds the Moon's cold light
Gleams on the wave. Viewless, the Winds of Night
With loud mysterious force the billows sweep

And sullen roar the Surges far below.
In the still pauses of the gust I hear
The Voice of Spirits, rising, sweet and slow,
And oft among the clouds their Forms, appear.
But hark ! what shriek of Death comes in the gale !
And in the distant ray what glimmering sail
Bends in the Storm? — Now sinks the Note of Fear.




Das Schiffswrack

Zur Mitternacht an den verlass'nen Klippen
beim Aussichtsturm mit den verfall'nen Mauern,
wo vor den Schatten andere erschauern,
lass ich die Blicke in die Tiefe kippen.
Wo im Gewölk des Mondes kaltes Licht war,
spielt auf dem Meer der Wind. Für niemand sichtbar,
geheimnisvoll lässt er die Wogen wippen

und dunkel hört man fern die Brandung tosen.
Legt sich der Wind, vernehm' ich um mich rum
die Geisterstimmen, die mich zärtlich kosen;
Gewölk wird ihnen zum Panoptikum.
Doch hört! - Ein Todesschrei im Stürmen war,
und schwankt dort nicht ein Segel an der Rah,
die sich den Böen beugt? Der Schrei verstummt.


.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
11.01.2017 10:35
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