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Emil Aarestrup: Jeg gik saa tidt til disse Klippestene
#1
Dänemark 
Emil Aarestrup
1800 – 1856 Dänemark



Jeg gik saa tidt til disse Klippestene
Ned ad hvis Mos de kolde Kilder skylle,
Hvis Krat o~ Ranker Vandreren indhylle -
Der var en Ro, en Fred - jeg var alene.

Der hang saa runde Bær paa alle Grene.
Der var, mit Blik og Øre at fortrylle,
Af Farver og af Duft og Lyd en Fylde -
Der var en Ro, en Fred 1 jeg var alene.

Og endnu tidt mig Eensomheden favner
Og trykker dybt i sine brune Skygger -
Men Ro og Fred er ikke meer at finde.

Den fulde, hele Eensomhed jeg savner,
Thi jeg er selv ei fuldt og heelt derinde:
Nu hos en anden halvt mit Hjerte bygger.





Ich sah so oft nach diesem Felsgestein
herab, wo Moos vom kalten Quell umspült,
mit Buschwerk vor den Wanderern verhüllt –
dort fand ich meine Ruh – ich war allein.

Mit prallen Beer’n in Grün und Sonnenschein,
mit Zauber waren Aug und Ohr erfüllt,
mit Farben, Duft, mit Klang und mit Gefühl –
dort fand ich meine Ruh – ich war allein.

Erneut wo mich die Einsamkeit umfing
hab ich mich in das Schattenlaub geschmiegt,
doch meine Ruhe hab ich nicht gefunden.

Die volle, heile Einsamkeit verging.
Ich selbst bin’s, der nicht ganz darinnen liegt.
Nur halb; die Hälfte bleibt im Herz gebunden.




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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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