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William Ernest Henley: In Hospital - 20 Visitor
#1
GB 
William Ernest Henley
1849-1903 Großbritannien


In Hospital

20 Visitor


HER little face is like a walnut shell
With wrinkling lines; her soft, white hair adorns
Her withered brows in quaint, straight curls, like horns;
And all about her clings an old, sweet smell.

Prim is her gown and quakerlike her shawl.
Well might her bonnets have been born on her.
Can you conceive a Fairy Godmother
The subject of a strong religious call?

In snow or shine, from bed to bed she runs,
All twinkling smiles and texts and pious tales,
Her mittened hands, that ever give or pray,

Bearing a sheaf of tracts, a bag of buns:
A wee old maid that sweeps the Bridegroom's way,
Strong in a cheerful trust that never fails.



20 Besucherin

Ihr Antlitz ist von Runzeln fein liniert
wie eine Walnussschale. Weich nach vorn
fall'n weiße enge Locken, Horn an Horn;
mit süßem Duft hat sie sich parfümiert.

Ihr Schal ist quäkerhaft, ihr Kleid ist steif.
Mit Haube ist sie scheinbar schon gebor'n.
Stell' elfenhaft dir Gottes Mutter vor,
bis du des Glaubens starken Ruf begreifst.

Durch Schnee selbst läuft sien Kranke aufzusuchen,
ihr Heil mit Bibelstellen zu belegen.
Man kann die Hände nur beim Beten schauen,
Broschuren zu verteilen oder Kuchen.
Sie will den Weg des Bräutigams noch fegen
in unerschütterlichem Gottvertrauen.



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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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