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Fallen
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Fallen
Fallen

Das, was mir am Fließen und Fallen gefällt
ist die Lösung der Schwerkraft, ein leichtes Umspielen.
Kein’ Fang wünsch ich, nur, daß wir beide so fielen,
daß einer dem andern im Fallen verfällt.

Wir fallen mit Abstand, so wie’s sich verhält;
Ich halt daran fest, daß wir uns doch gefielen,
gefallen uns noch, und auch wenn wir nicht zielen,
so ahnt man, wohin jeder Wasserfall fällt.

Ich werde dir weiter und weiter verfallen;
kein Aufprall, kein Grund, der mein Fallen beweist,
denn ich bin kein Gefallner, durch eigenes Fallen:

Als ob ein Gefälle sein zweites umkreist,
aber dir letztlich gilt nur mein ganzes Gefallen,
Denn du bist mein Fallen und Quell der mich speist.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2009 09:46 von ZaunköniG.)
20.02.2007 23:15
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