Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
James Clarence Mangan (1803-1849)
Josef Riga Offline
Wort-Akrobat
**

Beiträge: 321
Registriert seit: Aug 2014
Beitrag #1
Irland James Clarence Mangan (1803-1849)
The Fair Hills of Eiré, O

Take a blessing from my heart to the land of my birth,
And the fair hills of Eiré, O!
And to all that yet survive of Eibhear’s tribe on earth,
On the fair hills of Eiré, O!
In that land so delightful the wild thrush’s lay,
Seems to pour a lament forth for Eiré’s decay.
Alas, alas! Why pine I a thousand miles away
From the fair hills of Eiré, O!

The soil is rich and soft, the air is mild and bland,
Of the fair hills of Eiré, O!
Her barest rock is greener to me than this rude land;
O the fair hills of Eiré, O!
Her woods are tall and straight, grove rising over grove;
Trees flourish in her glens below and on her heights above;
Ah, in heart and in soul I shall ever, ever love
The fair hills of Eiré, O!

A noble tribe, moreover, are the now hapless Gael,
On the fair hills of Eiré, O!
A tribe in battle’s hour unused to shrink or fail
On the fair hills of Eiré, O!
For this is my lament in bitterness outpour’d
To see them slain or scatter’d by the Saxon sword:
O woe of woes to see a foreign spoiler horde
On the fair hills of Eiré, O!

Broad and tall rise the cruachs in the golden morning glow
On the fair hills of Eiré, O!
O’er her smooth grass for ever sweet cream and honey flow,
On the fair hills of Eiré, O!
Oh, I long, I am pining, again to behold
The land that belongs to the brave Gael of old.
Far dearer to my heart than a gift of gems or gold
Are the fair hills of Eiré, O!

The dewdrops lie bright mid the grass and yellow corn
On the fair hills of Eiré, O!
The sweet-scented apples blush redly in the morn
On the fair hills of Eiré, O!
The water-cress and sorrel fill the vales below,
The streamlets are hush’d till the evening breezes blow,
While the waves of the Suir, noble river! Ever flow
Neath the fair hills of Eiré, O!

A fruitful clime is Eiré’s, through valley, meadow, plain,
And the fair hills of Eiré, O!
The very bread of life is in the yellow grain
On the fair hills of Eiré, O!
Far dearer unto me than the tones music yields
Is the lowing of the kine and the calves in her fields,
In the sunlight that shone long ago on the shields
Of the Gaels, on the fair hills of Eiré, O!


Das sanft gewellte Eiré, O

Mein Herz segne das Land aus dem ich kam,
Das sanft gewellte Eiré, O!
Auch alle Erben noch von Eibhears Stamm
Im sanft gewellten Eiré, O!
Es klingt so schön der wilden Drossel Sang,
Ein Klagelied auf Eirés Niedergang.
So weit entfernt, träum ich doch immer bang
Vom sanft gewellten Eiré, O!

Der Boden fett und reich, die Luft so zart,
Im sanft gewellten Eiré, O!
Grün sind selbst Felsen hier in ihrer Art,
O sanft gewelltes Eiré, O!
Reich an Gehölzen, welche weit verzweigt
Und schlanken Bäumen, die’s auf Hügel treibt;
Mir alle Zeit in meiner Seele bleibt
Das sanft gewellte Eiré, O!

Ihr Gälen, unglücklicher nobler Stamm,
Des sanft gewellten Eiré, O!
Ihr wichet nie, wenn es zum Kampfe kam
Im sanft gewellten Eiré, O!
Dies ist mein Klagelied, und mich verzehrt,
Sie tot zu wissen durch der Sachsen Schwert.
Ach weh, durch fremde Horden wurd‘ verheert
Das sanft gewellte Eiré, O!

Cruachs Gesicht im Morgengrau’n erscheint
Im sanft gewellten Eiré, O!
Das weiche Gras, Honig und Milch vereint
Das sanft gewellte Eiré, O!
Ich sehne mich und strecke meine Hand
Voller Verlangen nach dem Gälenland:
Denn teurer mir als Gold und Diamant
Sind deine Hügel, Eiré, O!

Der Tau deckt glänzend Gras und gelbes Feld
Im sanft gewellten Eiré, O!
Und Äpfel duften morgens ungezählt
Im sanft gewellten Eiré, O!
Ampfer und Kresse füllt des Tales Grund,
Die Bäche bis zum Abend schweigen, und
Der Suir, der noble Strom, fließt jede Stund
Im sanft gewellten Eiré, O!

Fruchtbar das Land, in Weide, Tal und Wald,
Im sanft gewellten Eiré, O!
Das Lebensbrot steckt in der Korn-Gestalt
Im sanft gewellten Eiré, O!
Wie lieblich war für mich der Stimme Klang
Von einem Kalb, das seine Kuh umsprang,
Und Schatten lagen auf den Schilden lang,
Der Gälen, im gewellten Eiré, O!
02.08.2018 10:30
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema: Verfasser Antworten: Ansichten: Letzter Beitrag
Irland James Clarence Mangan (1803-1849): Advice against Travel Josef Riga 1 230 01.08.2018 09:32
Letzter Beitrag: ZaunköniG
Irland James Clarence Mangan (1803-1849): The World: A Ghazel Josef Riga 0 166 31.07.2018 09:24
Letzter Beitrag: Josef Riga
Irland James Clarence Mangan (1803-1849): To Amine Josef Riga 0 153 31.07.2018 09:17
Letzter Beitrag: Josef Riga



Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste