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Barnabe Barnes - A blast of wind, a momentary breath
Rohrer Offline
LyrIch
***

Beiträge: 32
Registriert seit: Jun 2018
Beitrag #1
Barnabe Barnes - A blast of wind, a momentary breath
Ein Windhauch, kurzer Atem greiser Luft,
die Luft in einer kleinen Wasserblase,
ein Augenblick, Gebein in leiser Gruft,
ein halbverdorrter Strauß in blasser Vase,

der Morgentau, der frisch vom Grase lief
und fürchtete, dass schon die Sonne winkt,
der Gast, der nach dem letzten Glase rief,
die treue Muse, die mit Wonne singt,

die Stimme, die, sobald vernommen, schwand,
die Zeit, die ziellos ihre Wellen schreibt
der Film, den man zu recht verschwommen nannt,
der Lack, der sich schon von den Schwellen reibt:

Der Mensch, der sich ins Leben heiß verkrallt,
das, kaum erblüht, in kleinem Kreis verhallt.


A blast of wind, a momentary breath,
A wartery bubble symbolized with air,
A sun-blown Rose, but for a season fair,
A ghostly glance, a skeleton of death,
A morning dew, pearling the grass beneath,
Wohose moisture sun's appearance doth impair,
A lightning glipmse, a muse of sort and care,
A planet's shot, a shade wich followeth,
A voice which vanishes so soon as herard,
The thriftless heir of time, a rolling wave,
A show, no more in action than regard,
A mass of Dust, World's momentary slave,
Is man, in state of our old Adam made,
Soon born to die, soon flourishing to fade.

1571-1609
18.11.2018 13:54
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