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Emil Aarestrup: Til Sibberns Erindring
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Dänemark Emil Aarestrup: Til Sibberns Erindring
Emil Aarestrup
1800 - 1856 Dänemark


Til Sibberns Erindring

Mørk over mig sig sorte Graner bued,
Skyedragen skjulte Stjernens Zitterglands
,I hver en Fjeldkløft Nattens Aander trued,
For Tvivlens Afgrund svimlede min Sands.

Med rædsom Alvor Klippen paa mig skued,
En Gysen foer i Høstens gule Krands,
Blaalige Flammer over Dybet lued,
Forfærdet flygted lysen Alfedands. –

Men Gud er nærmest os, naar størst er Nøden!
En Engel sendte han med Tryllestaven,
Berørt af den mit Øie sig oplod.Og see

– nu spired Livets Frugt af Døden,
Sig Aanden svang forklaret over Graven
Og Synden tvetted Jesu med sid Blod.



Erschütternde Erinnerung
Ü: ZaunköniG

Tief schwarz verfinstert sich der Tannenwald
und Wolkenzug verbirgt den Sternenglanz.
Ein Felsenschrund droht meiner mit Gewalt
und jeder Zweifel wächst mir zur Monstranz.

Die strenge Klippe, die entsetzlich gallti
m schauerlichen herbstlich, gelben Kranz,
grünblaue Flammen aus der Tiefe schwallt,
stürzt mich zur Flucht vorm lohen Albentanz.

Mein Gott! Er nähert sich uns in der Not!
Ein Engel sandte er mit Zauberstab,
berührt mein Auge und mir klart ein Mut.

Nun sieh: Es keimt neu Leben aus dem Tod
und schwanger offenbart sich noch das Grab;
Selbst Sünden wandelt Jesu durch sein Blut.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2010 18:45 von ZaunköniG.)
21.01.2007 18:30
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