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E. A. Robinson: When we can all so excellently give...
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 5.026
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: When we can all so excellently give...
When we can all so excellently give
The measure of love’s wisdom with a blow,
Why can we not in turn receive it so,
And end this murmur for the life we live?

And when we do so frantically strive
To win strange faith, why do we shun to know
That in love’s elemental over-glow
God’s wholeness gleams with light superlative?

Oh, brother men, if you have eyes at all,
Look at a branch, a bird, a child, a rose,
Or anything God ever made that grows, -

Nor let the smallest vision of it slip,
Till you may read, as on Belshazzar’s wall,
The glory of eternal partnership.




Könnten wir nur alles weitergeben
wie die Liebes-Weisheit, mit ´nem Hauch;
und warum nur empfangen wir nicht auch
genauso, statt zu klagen über’s Leben?

Wenn wir wie irre zu gewinnen streben
das Vertrauen: warum fehlt der Mut,
der Liebe zu vertrau’n, auf ihre Gluten,
die uns zu Gottes höchstem Licht erheben?

O Bruder, was ist deinem Blick bekannt?
Sieh auf ein Kind, ´nen Vogel, auf ein Blatt,
auf alles, was uns Gott erschaffen hat, -

Sieh dem geringsten Bild bis auf den Grund,
Bis du dann liest, wie auf Belzazar’s Wand,
die Herrlichkeit von Gottes Treuebund.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 20:21 von ZaunköniG.)
28.03.2007 19:46
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Sneaky Offline
Metrik-Matador
*

Beiträge: 1.615
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #2
RE: When we can all so excellently give...
Hallo zaunkönig,

das Gedicht hier ist mir stellenweise zu hoch, vor allem im ersten Quartett komm ich nicht so richtig dahinter, was gesagt werden soll.

Also hab ich nur mein Gefühl, und das protestiert dagegen, dass du blow als "Hauch" übersetzt. Mir kommts eher so vor als ob es in die Richtung geht:

Da wir anderen die Brocken (blow = schlag) hinwerfen, warum stecken wir dann nicht so ein, wie wir austeilen? ganz grob gesprochen.

Bei dem and end this murmur for the life we live bin ich dann abgehängt. Die Zeile kapier ich nicht.

Dein "Vertrauen" im zweiten Quartett find ich nicht ganz stimmig, die Terzinen sind gut. DAbei frag ich mich aber, was Belsazar hier soll. Das ist doch das menet, teget, dividet angesprochen, wenn ichs noch richtig weiß?

Ein insgesamt schwieriges Stück für mich, da werd ich wohl keine eigene Version hinkriegen.

Sneaky

Never sigh for a better world it`s already composed, played and told
28.03.2007 22:01
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ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 5.026
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #3
RE: When we can all so excellently give...
Schwierig, in der Tat,

und speziell über Belshazzar habe ich mich an der Stelle auch gewundert. Mit der Schrift an der Wand kann eigentlich nur das Menetekel gemeint sein, was sinngemäß heißen würde "gezählt, gewogen und zu leicht befunden" was ja das abschließende vernichtende Urteil über ihn war. Anscheinend bezieht er sich aber nicht auf die Botschaft an der Wand, sondern nur auf die Erscheinung, daß die Schrifft flammend in der ganzen Pracht Gottes vor ihm erstrahlt, denn daß Robinson eine positive Erwartung ausdrückt ist für mich eigentlich klar.


LG ZaunköniG

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
29.03.2007 11:47
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