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E. A. Robinson: L’ Envoi
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: L’ Envoi
L’ Envoi

Now in a thought, now in a shadowed word,
Now in a voice that thrills eternity,
Ever there comes an onward phrase to me
Of some trancedent music I have heard;

No piteous thing by soft hands dulcimered,
no trumpet crash of blood-sick victory,
But a glad strain of some vast harmony
That no brief mortal touch has ever stirred.

There is no music in the world like this,
No character wherewith to set it down,
No kind of instrument to make it sing.

No kind of instrument? Ah, yes, there is;
And after time and place are overthrown,
God’s touch will keep its one chord quivering.




L’ Envoi

Im Geistesblitz und im schattierten Wort,
In einer Stimme, die mich tief durchschauert,
phrasiert, der selbe Klang, der kommt und dauert,
Musik, die ich still, transzendent gehört.

Kein schwacher Hand durchzitterter Akkord,
Kein Sieg, in Bläsersätzen aufgemauert,
Doch voller Klang, der glücklich überdauert,
Den niemand Sterbliches je angerührt.

O, die Musik ist wie auf Erden keine!
Keine Note fängt die Klänge ein.
Und auch kein Instrument klang je so singend.

Kein Instrument? O doch, es ist dies eine;
Und werden Zeit und Raum vergangen sein,
Hält Gottes sanfte Hand die Saite schwingend.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 20:24 von ZaunköniG.)
01.05.2007 22:31
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