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E. A. Robinson: The Sage
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #12
RE: E. A. Robinson: The Sage
Beim Querfeldeinstöbern bin ich wieder auf diesen Text gestoßen. Und hakte wieder im zweiten Quartett. Ich wußte, ohne die Kommentare nachzulesen, nicht mehr, wer "es" war, daher habe ich den Satz so umgesellt, das es näher beim gemeinten Asien steht:


Der Weise

Vorsichtig, ruhig und gelassen wendet
er sich zum strengen Wahrheits-Tor zurück,
zum Orient, nimmt er der Weisheit Brücke,
ins Morgengrau’n wie’s war und niemals endet.

Ein Ahnen steigt, bis er sich wiederfindet,
dort wo sich Asien gekrönt im Glück.
Es riß des Liebesschreines Flor in Stücke
und war seither vom Unsichtbar'n geblendet.


Er hielt den Schatz in seinen Händen fest,
und darin war ein Glanz, doch nicht von Gold,
darauf war flammend dieser Spruch entrollt:

„Ich verwahr’ den Hort der Ewigkeit.
Wer eine Münze will, nehm’ auch den Rest,
und jeder darf, - hält er den Code bereit.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
29.09.2012 12:56
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