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Emil Aarestrup: Ved Viol-Urnen
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Dänemark Emil Aarestrup: Ved Viol-Urnen
Ved Viol-Urnen

Du blaa Viol med dine søde Blade,
Der aande himmelsk Duft fra Urnens Rand
Og skjulder Stilken i det klare Vand,
Hos dig de kjælne Hjerter sig oplade.

Med dig de vil i Kilderne sig bade,
Ak i de kjære Kildevæld forsand,
Som denn søde Duft dig give kan
Og denne Ynde, disse bløde Blade.

Kan ei mit stakkels Hjerte ogsaa qvæges
I dine friske Bølger, stige ned
Og fange Liv og Duft og Blomstergave?

Da blev det karskt, da vilde Saaret læges
Og Hjertet staae hos dig i Vaarens Have
Uskyldig som dets første Kjærlighed.



Der Veilchenstrauß


Du blaues Veilchen mit dem samt’nen Blatt,
Dein himmlisch-süßer Duft strömt aus dem Glas,
Selbst der versteckte Stiel gibt in das Nass
Betörende Essenzen schwelgend satt.

In solcher Quelle wünsch ich meine Statt,
Daß ich aus diesem Born verströmen laß
Den süßen Veilchenduft, für dich verpraß,
Mit dieser Anmut aus dem zarten Blatt.

Mein wehmütiges Herz soll niemand hindern
In Duft sich aufzulösen mit der Zeit,
Der blumig leicht zu dir herüberweht.

Mir bleibt das Väschen meinen Schmerz zu lindern,
Auch mein Herz wurde dir zum Blumenbeet,
Unschuldig war die erste Zärtlichkeit.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2010 18:47 von ZaunköniG.)
03.10.2007 09:29
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