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Juan Cristóstomo Lafinur: A una Rosa
ZaunköniG Offline
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Beitrag #1
Argentinien Juan Cristóstomo Lafinur: A una Rosa
Juan Cristóstomo Lafinur
1797-1824 Argentinien

A una Rosa

Señora de la selva, augusta rosa,
orgullo de septiembre, honor del prado,
que no te despedace el cierzo osado
ni marchite la helada rigurosa.
Goza más: a las manos de mi hermosa
pasa tu tronco; y luego el agraciado
cabello adorna, y el color rosado,
al ver su rostro, aumenta vergonzosa.
Recógeme estas lágrimas que lloro
en tu nevado seno, y si te toca
a los labios llegar de la que adoro,
también mi llanto hacia su dulce boca
correrá, probaralo, y dirá luego:
esta rosa está abierta a puro fuego.



An eine Rose

Edle Rose, Herrscherin im Wald,
Ehre des Septembers, Stolz der Wiese,
die kein Nordwind zaust, wie er auch bliese,
die nicht welkt, sei es auch frostig kalt.
Größtes Glück: Dein Leib in meiner Hand;
Alle Reize stehen zu Gebot
deinem Haar. Die Wangen rosenrot
schon beim ersten Blick ich an dir fand.

Tränen tauen mir bei dieser Andacht
heiß auf deine Brust von Schnee, dein Haar
zieht es hin zu deinem Mund, so war
tief verehrt er auch von mir. Ich kose
ihn. beredt und köstlich diese Rose
bald geöffnet reinstes Feuer anfacht.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2010 16:24 von ZaunköniG.)
05.11.2007 12:51
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