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Charles Baudelaire: A une passante
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Beiträge: 5.022
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #4
RE: Charles Baudelaire: A une passante
Hallo Silja,

nun hat es doch unerwartet lange gedauert. Irgendwie bin ich ganz über den Text hinweggekommen. Wie ich es verstanden habe, vergleicht Baudelaire hier ihren Blick mit dem schwerverhangenen Himmel. Vielleicht sollte ich die Wetter durch Sonne ersetzen um stimmungsmäßig näher an ein Sommergewitter heranzukommen. Sonst ist wohl auch nicht verständlich woher er die Süße nimmt.

Zum Vergleich die Stelle mal von zwei anderen Übersetzern:

Zitat:Carl Fischer:

Ich aber trank gebannt und gleichsam wie im Wahn
Aus ihren Augen, wie im Himmel ein Orkan,
Die Süße die entzückt, die Lust die Tod bereitet.

Zitat:Wilhelm Niemeyer:

Ihr Blick der Glutglanz eines Tags im Sommer,
Der schon gewittertrunken vorverkündet
Den Feuerrauch der Nacht als lohen Kommer,
Der ihm der Blitze Flammenfest entzündet!

LG ZaunköniG

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2010 18:06 von ZaunköniG.)
17.09.2008 12:04
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RE: Charles Baudelaire: A une passante - ZaunköniG - 17.09.2008 12:04



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