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Emil Aarestrup: Naaden!
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Dänemark Emil Aarestrup: Naaden!
Naaden!

Hvor er Du Engel, som min Sjæl tilbeder?
Paa Jorden, eller over Stjernehærer?
Hvor er Du efter hvem mit Øie leder,
Mon Bølgen kyssende dig ængstlig bærer? –

Hvor er Du flygtet hen, Du Herrens Datter
Hvis Lokker krandses huldt af Naadens Krone,
Med Taarer Støvets Søn Dig kalder atter,
Udslet hans Synd, hæv ham til Herrens Throne.

Sødt grædende han stirrer mod Din Himmel
Med Blikket vendt forlængst fra Syndens Veie,
Og Du er ene nu hans Trøst i Nøden! –

O! svæv da ned fra Himlens Stjernevrimmel
Stiil mederhuld Dig ved det tause Leie,
Mens Naadens Kys Du giver ham i Døden.




Gnade!

Wo bist Du, Engel, den ich tief verehre?
Auf Erden, oder überm Sternenheer?
Wo bist Du, den ich suche und entbehre;
trägt dich die Liebe ängstlich vor mir her?

Wo bist Du, Gottes sanftes Flügelkind?
Dein Lockenkranz glänzt von der Gnadenkrone
Mit Tränen steh ich wo die Sünder sind
und bitte, hebe mich vor Gottes Throne.

Verweint wandt sich mein Auge trüb zum Himmel;
Schon längst verließ mein Blick den Sündenpfad,
Sei nun auch mir ein Trost in meiner Not!

Oh! Senkt sich nicht aus Himmels Sterngewimmel
Die Mutter hold, die mich stumm zu sich bat,
gewährt den Gnadenkuß, und sei’s im Tod!

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2010 18:49 von ZaunköniG.)
06.01.2008 19:30
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