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E. A. Robinson: The Clerks
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Beiträge: 5.022
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: The Clerks
E. A. Robinson

The Clerks


I did not think that I should find them there
When I came back again; but there they stood,
As in the days they dreamed of when young blood
Was in their cheeks and woman called them fair.

Be sure, they met me with an ancient air, -
And yes, there was a shop-worn brotherhood
About them; but the men were just as good,
And just as human as they ever were.

And you that ache so much to be sublime,
And you that feed yourselves with your descent,
What comes of all your visions and your fears?

Poets and kings are but the clerks of Time,
Tiering the same dull webs of discontent,
Clipping the same sad alnage of the years.



Die Buchhalter
Ü: ZaunköniG

Ich dachte nicht, daß ich sie wiederfände,
doch standen alle noch für mich bereit,
wie in der schnell verträumten Jugendzeit,
Als Blicke war’n der Hoffnung Unterpfände.

Gewiß, so abgestanden ihr Gebahren,
gewohnheitsmäßig ihre Herzlichkeit,
doch sind die Leute gut wie allezeit
und auch so menschlich, wie sie immer waren.

Und? Hofftest du, daß du geläutert bist,
den selben Weg nocheinmal abzuschreiten?
Was blieb von deinen Träumen Unfruchtbares!

Fürst und Poet verbuchen diese Frist,
Zerr’n an den selben Unzulänglichkeiten
und registrier’n das selbe Weh des Jahres.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 18:51 von ZaunköniG.)
22.01.2007 12:21
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ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 5.022
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #2
RE: E. A. Robinson: The Clerks
Für Zeile 9 hätte ich noch eine Alternative:


Die Buchhalter


Ich dachte nicht, daß ich sie wiederfände,
doch standen alle noch für mich bereit,
wie in der schnell verträumten Jugendzeit,
als Blicke war’n der Hoffnung Unterpfände.

Die alte Luft weht durch die alten Wände
und eine matte Güte macht sich breit.
Die Menschen leben ihre Herzlichkeit
wie immer, ohne Anlaß, ohne Ende.

Und Du, der über Schmerz erhaben bist,
den selben Weg nocheinmal abzuschreiten?
Was blieb von deinen Träumen Unfruchtbares!

Fürst und Poet verbuchen diese Frist,
Zerr’n an den selben Unzulänglichkeiten
und registrier’n das selbe Weh des Jahres.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
06.03.2011 17:45
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