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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Kabinettstückchen]]></title>
		<link>https://sonett-archiv.com/forum/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett-archiv.com/forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 23:58:58 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[sosososo]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25044</link>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 14:00:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=5413">Theo Breuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25044</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">sosososo<br />
</span><br />
keine ente –<br />
selbst sonette<br />
(jede wette)<br />
bloß fragmente<br />
<br />
leben ohne poesie<br />
ohne po<br />
einfach so<br />
(frage : wie)<br />
<br />
alle wetter<br />
versefügen<br />
(also lügen)<br />
<br />
ist<br />
kein mist<br />
(um ∙ so ∙ better)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">sosososo<br />
</span><br />
keine ente –<br />
selbst sonette<br />
(jede wette)<br />
bloß fragmente<br />
<br />
leben ohne poesie<br />
ohne po<br />
einfach so<br />
(frage : wie)<br />
<br />
alle wetter<br />
versefügen<br />
(also lügen)<br />
<br />
ist<br />
kein mist<br />
(um ∙ so ∙ better)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neue Meister]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=5271</link>
			<pubDate>Sun, 16 Aug 2020 11:52:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=5271</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">NEUE MEISTER</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zur Duckomenta im Landesmuseum Hannover</span><br />
<br />
<br />
Es wurde Zeit, dass man den SEIM ERNEUTE.<br />
Das lange Warten barg am MEISTEN REUE.<br />
Dass sich ein Lächeln in die MIENE STREUE,<br />
bevölkert heute eine RIESENMEUTE<br />
<br />
von Anatiden, mal in TEUREM EISEN,<br />
mal nackt, den Saal . Und immer NEUER SEIMTE<br />
die Entenkunst, auf die ich NEUES REIMTE.<br />
Man braucht dafür schon ziemlich TREUE MEISEN<br />
<br />
im Dachgebälk. Wie Brueghel: Animalisch<br />
schürt er die Phantasien. Am MEISTEN EURE.<br />
ERST EIMENUE, Geflügel... - MEINE STEURE<br />
ich wie die TIERE um SEEN, doch kannibalisch<br />
geht gar nicht! Meine Enten! EINE STUERME,<br />
als der NEUE MEISTER SEINE TUERME!<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">NEUE MEISTER</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zur Duckomenta im Landesmuseum Hannover</span><br />
<br />
<br />
Es wurde Zeit, dass man den SEIM ERNEUTE.<br />
Das lange Warten barg am MEISTEN REUE.<br />
Dass sich ein Lächeln in die MIENE STREUE,<br />
bevölkert heute eine RIESENMEUTE<br />
<br />
von Anatiden, mal in TEUREM EISEN,<br />
mal nackt, den Saal . Und immer NEUER SEIMTE<br />
die Entenkunst, auf die ich NEUES REIMTE.<br />
Man braucht dafür schon ziemlich TREUE MEISEN<br />
<br />
im Dachgebälk. Wie Brueghel: Animalisch<br />
schürt er die Phantasien. Am MEISTEN EURE.<br />
ERST EIMENUE, Geflügel... - MEINE STEURE<br />
ich wie die TIERE um SEEN, doch kannibalisch<br />
geht gar nicht! Meine Enten! EINE STUERME,<br />
als der NEUE MEISTER SEINE TUERME!<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anagrammsonett: "Einsam will ich untergehn"]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4621</link>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 11:05:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=2912">Rohrer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4621</guid>
			<description><![CDATA[Anagrammsonett: "Einsam will ich untergehn"*  <br />
<br />
Wärme, innig Lust, ich lehn<br />
mich an einen Grill, seh Wut <br />
schielen, hin in warme Glut -  <br />
Reigen, Anmut will ich sehn!<br />
<br />
Unmanierlich ewig stehn<br />
Schiller, Heine mutig. Wann<br />
seh ich ein, will, guter Mann,<br />
will ich einsam untergehn?<br />
<br />
Lernte Wagnis, unheimlich,    <br />
einmal hinten, Grusel wich,<br />
Gemahl, weil Unsinn reicht.<br />
<br />
Ewig Insel, Ruhm lacht? Nein:<br />
Atmen, Hunger will ich sein,<br />
niemals ruhig, wenn leicht.<br />
<br />
*Brentano]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Anagrammsonett: "Einsam will ich untergehn"*  <br />
<br />
Wärme, innig Lust, ich lehn<br />
mich an einen Grill, seh Wut <br />
schielen, hin in warme Glut -  <br />
Reigen, Anmut will ich sehn!<br />
<br />
Unmanierlich ewig stehn<br />
Schiller, Heine mutig. Wann<br />
seh ich ein, will, guter Mann,<br />
will ich einsam untergehn?<br />
<br />
Lernte Wagnis, unheimlich,    <br />
einmal hinten, Grusel wich,<br />
Gemahl, weil Unsinn reicht.<br />
<br />
Ewig Insel, Ruhm lacht? Nein:<br />
Atmen, Hunger will ich sein,<br />
niemals ruhig, wenn leicht.<br />
<br />
*Brentano]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Liebes Sonett! (Schweifsonett)]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=2062</link>
			<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 23:10:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=104">gitano</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=2062</guid>
			<description><![CDATA[anstatt zu schlafen<br />
<br />
Wohin wenn nicht zu Deinem Herzen?<br />
Es wär so schön, die Verse vorzutragen!<br />
Sie fragen Dich die Frage aller Fragen:<br />
Bin ich Dein Mann in Freude und -auch Terzen?<br />
<br />
Ich würde Monteverdi lauthals singen<br />
Für Dich, das nessun dorma: Deine Krone!<br />
Und alle Welt erblasste: Ups, nicht Ohne<br />
die Liebe sei der Geist in allen Dingen!<br />
<br />
Doch wird  Dein Busen hart verknebelt<br />
In Reim und Vers gemiedert halb vernebelt<br />
Nur röcheln könnte Deine Lust und Stammeln<br />
<br />
wo sich die Winde Heras höllisch sammeln,<br />
erfaßt mich Angst und Schrecken von Plutarch:<br />
„Die Welt holt Atem in der Nacht“ und schnarcht!<br />
Vielleicht wird mich Moral jetzt strafen<br />
ich verslustierte mich bei Dir- anstatt zu schlafen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[anstatt zu schlafen<br />
<br />
Wohin wenn nicht zu Deinem Herzen?<br />
Es wär so schön, die Verse vorzutragen!<br />
Sie fragen Dich die Frage aller Fragen:<br />
Bin ich Dein Mann in Freude und -auch Terzen?<br />
<br />
Ich würde Monteverdi lauthals singen<br />
Für Dich, das nessun dorma: Deine Krone!<br />
Und alle Welt erblasste: Ups, nicht Ohne<br />
die Liebe sei der Geist in allen Dingen!<br />
<br />
Doch wird  Dein Busen hart verknebelt<br />
In Reim und Vers gemiedert halb vernebelt<br />
Nur röcheln könnte Deine Lust und Stammeln<br />
<br />
wo sich die Winde Heras höllisch sammeln,<br />
erfaßt mich Angst und Schrecken von Plutarch:<br />
„Die Welt holt Atem in der Nacht“ und schnarcht!<br />
Vielleicht wird mich Moral jetzt strafen<br />
ich verslustierte mich bei Dir- anstatt zu schlafen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Monatsthema 9/10: Chimären]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1995</link>
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:21:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1995</guid>
			<description><![CDATA[Chimären, -<br />
<br />
Ist das Sonett nun selbst eines, zusammengesetzt aus Quartinen und Terzinen, oder ist es hervorgegangen aus der Kanzonenstrophe? Ein Sonett kann auch als Rondell erscheinen, aber damit sind der Phantasie noch keine Grenzen gesetzt.<br />
<br />
Das Monatsthema für September ist also ein Technisches: <br />
Ein Sonett das auch einer anderen Gedichtgattung zugeschrieben werden kann, oder andere Gedichte enthält, Mischformen ect....<br />
Beispiele für integrierte Haiku und Limericks gibt es bereits im Forum. Mal schauen, was euch sonst noch einfällt.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Chimären, -<br />
<br />
Ist das Sonett nun selbst eines, zusammengesetzt aus Quartinen und Terzinen, oder ist es hervorgegangen aus der Kanzonenstrophe? Ein Sonett kann auch als Rondell erscheinen, aber damit sind der Phantasie noch keine Grenzen gesetzt.<br />
<br />
Das Monatsthema für September ist also ein Technisches: <br />
Ein Sonett das auch einer anderen Gedichtgattung zugeschrieben werden kann, oder andere Gedichte enthält, Mischformen ect....<br />
Beispiele für integrierte Haiku und Limericks gibt es bereits im Forum. Mal schauen, was euch sonst noch einfällt.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Schock fürs Leben]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1959</link>
			<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:38:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=124">Francesco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1959</guid>
			<description><![CDATA[Ich hörte grad von einem Pekinesen,<br />
der einsam streicht durchs Bergland der Vogesen, <br />
er sei verliebt in eine Katz gewesen,<br />
ein Rasseweib vom Stamm der Siamesen.<br />
<br />
Sie hätten lang gefrönt der Lust am Pesen,<br />
nicht nur bis in die Stadt der Genuesen,<br />
nein, unverzagt und gänzlich ohne Spesen<br />
sogar bis in die Lande der Chinesen.<br />
<br />
Dort habe er in einer Bar am Tresen<br />
per Zufall eine von den coolen Thesen<br />
des dortigen Friseurverbands gelesen.<br />
<br />
Seitdem trag' er den Schnitt der Irokesen.<br />
Von diesem Schock sei Miez nicht mehr genesen:<br />
Verwaist sei'n ihrer Liebe Longue Chaisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich hörte grad von einem Pekinesen,<br />
der einsam streicht durchs Bergland der Vogesen, <br />
er sei verliebt in eine Katz gewesen,<br />
ein Rasseweib vom Stamm der Siamesen.<br />
<br />
Sie hätten lang gefrönt der Lust am Pesen,<br />
nicht nur bis in die Stadt der Genuesen,<br />
nein, unverzagt und gänzlich ohne Spesen<br />
sogar bis in die Lande der Chinesen.<br />
<br />
Dort habe er in einer Bar am Tresen<br />
per Zufall eine von den coolen Thesen<br />
des dortigen Friseurverbands gelesen.<br />
<br />
Seitdem trag' er den Schnitt der Irokesen.<br />
Von diesem Schock sei Miez nicht mehr genesen:<br />
Verwaist sei'n ihrer Liebe Longue Chaisen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Kompliment]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1957</link>
			<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:45:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=124">Francesco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1957</guid>
			<description><![CDATA[„Ach, Schatz, die Krönung: deine Götterspeise!<br />
Ich wüsste nicht, was mehr ich an dir preise.“<br />
Er sprach dann auch noch von der klugen Weise,<br />
wie fein sie putzend zieh' im Haus die Kreise.<br />
<br />
Pat reicht' das nicht, sie sprach für sich ganz leise:<br />
„Den atz ich nicht, bis dass er einst vergreise, <br />
und putz ihm durch den Staub die freie Schneise.<br />
Für meinen Liebreiz gibt's noch andre Gleise!“<br />
<br />
Gesagt, getan: Sie buchte eine Reise<br />
für sich und für den Briefzusteller Heise.<br />
Wenngleich der schlicht und hatt' zudem 'ne Meise,<br />
im Bett mit ihm war's wie im Paradeise.<br />
<br />
Der Gatte meinte nur, ein Flittchen sei se. <br />
Und damit war auch schon die Kuh vom Eise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ach, Schatz, die Krönung: deine Götterspeise!<br />
Ich wüsste nicht, was mehr ich an dir preise.“<br />
Er sprach dann auch noch von der klugen Weise,<br />
wie fein sie putzend zieh' im Haus die Kreise.<br />
<br />
Pat reicht' das nicht, sie sprach für sich ganz leise:<br />
„Den atz ich nicht, bis dass er einst vergreise, <br />
und putz ihm durch den Staub die freie Schneise.<br />
Für meinen Liebreiz gibt's noch andre Gleise!“<br />
<br />
Gesagt, getan: Sie buchte eine Reise<br />
für sich und für den Briefzusteller Heise.<br />
Wenngleich der schlicht und hatt' zudem 'ne Meise,<br />
im Bett mit ihm war's wie im Paradeise.<br />
<br />
Der Gatte meinte nur, ein Flittchen sei se. <br />
Und damit war auch schon die Kuh vom Eise.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auf Inken]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1947</link>
			<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:42:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=124">Francesco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1947</guid>
			<description><![CDATA[In Friesland, wo die Sonnen später sinken,<br />
wo Frau'n so schön, dass sie sich niemals schminken,<br />
und fein verziert mit Spitz' und güldnen Rinken<br />
der Trägerinnen Trachtgewänder blinken,<br />
<br />
band einst an seiner Liebsten Türe Klinken <br />
ein Bauernbursch, ein Crack im Kartenzinken, <br />
der's liebte, durch die Poker-Bars zu hinken,<br />
wenngleich auch nur auf einem Bein, dem linken,<br />
<br />
mit trickgeübten Fingern, seinen flinken, <br />
zum Schlag von Amseln, Drosseln, Staren, Finken<br />
als Liebesgabe einen Räucherschinken,<br />
<br />
dran listig ließ er ein Gedichtlein winken:<br />
"Die ganze Welt reimt sich auf Dich, auf Inken!"<br />
Darob sollt’ sich die Maid mit Tee betrinken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Friesland, wo die Sonnen später sinken,<br />
wo Frau'n so schön, dass sie sich niemals schminken,<br />
und fein verziert mit Spitz' und güldnen Rinken<br />
der Trägerinnen Trachtgewänder blinken,<br />
<br />
band einst an seiner Liebsten Türe Klinken <br />
ein Bauernbursch, ein Crack im Kartenzinken, <br />
der's liebte, durch die Poker-Bars zu hinken,<br />
wenngleich auch nur auf einem Bein, dem linken,<br />
<br />
mit trickgeübten Fingern, seinen flinken, <br />
zum Schlag von Amseln, Drosseln, Staren, Finken<br />
als Liebesgabe einen Räucherschinken,<br />
<br />
dran listig ließ er ein Gedichtlein winken:<br />
"Die ganze Welt reimt sich auf Dich, auf Inken!"<br />
Darob sollt’ sich die Maid mit Tee betrinken.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[SchwarzWeissGrau]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1760</link>
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 23:45:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=92">pumukel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1760</guid>
			<description><![CDATA[Heisst ja immer wieder, Sonette hätten was mit These, Antithese, Synthese und so zu tun. Da hatte ich lust, mal etwas mit Schwarz, Weiss und Grau zu schreiben. Wobei ich mich mehr auf Anfangsbuchstaben, als auf Reime konzentriert habe.<br />
<br />
Weiss, ein innig stilles Strahlen<br />
Weiss, ein immer stetes Schmunzeln<br />
Weiss, ein irrend stechend Schmerzen<br />
Weiss. Ewig ist, schmilzt Schnee.<br />
<br />
Schwarz, wie Anfang, Reise, Ziel<br />
Schwarz, wie aller Regeln Zeichen<br />
Schwarz, wie alter Richter Zungen<br />
Schwarz. Wohin auch Riten zeigen.<br />
<br />
Grau; real anstatt utopisch<br />
Grau; rechtens aber ungerecht<br />
Grau; rammt alle Ufer<br />
<br />
Schwarz oder Weiss: Nur eine Frage<br />
Weiss-Schwarz oder Grau: auch eine Plage<br />
Grau allein: ein homogenes Phasengelage]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heisst ja immer wieder, Sonette hätten was mit These, Antithese, Synthese und so zu tun. Da hatte ich lust, mal etwas mit Schwarz, Weiss und Grau zu schreiben. Wobei ich mich mehr auf Anfangsbuchstaben, als auf Reime konzentriert habe.<br />
<br />
Weiss, ein innig stilles Strahlen<br />
Weiss, ein immer stetes Schmunzeln<br />
Weiss, ein irrend stechend Schmerzen<br />
Weiss. Ewig ist, schmilzt Schnee.<br />
<br />
Schwarz, wie Anfang, Reise, Ziel<br />
Schwarz, wie aller Regeln Zeichen<br />
Schwarz, wie alter Richter Zungen<br />
Schwarz. Wohin auch Riten zeigen.<br />
<br />
Grau; real anstatt utopisch<br />
Grau; rechtens aber ungerecht<br />
Grau; rammt alle Ufer<br />
<br />
Schwarz oder Weiss: Nur eine Frage<br />
Weiss-Schwarz oder Grau: auch eine Plage<br />
Grau allein: ein homogenes Phasengelage]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anagramm-Sonett: Hi Cha! D.H. listen Marga]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4620</link>
			<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 15:38:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4620</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Or: The Childish Anagram</span><br />
<br />
Sonnet to the spirit of Walt Disney.<br />
<br />
<br />
Ne, kid … Today, where denoted, Hohhot thins.<br />
K.H. went hot to it. Oh, he denoted Disney hard!<br />
Heh, he did not yet the work had done to tins!<br />
Sh! Hohhot kind, to the new odd teenie yard.<br />
<br />
The candy throws a smile, his face upon.<br />
With roses, yes, phone, and – cu! – clam faith! <br />
It’s miles away, and – hr! The chefs coupon! …<br />
I, N.H., sleep. Scotches found yam – a wraith.<br />
<br />
The keys (fa) must wake me. I – cloot to icons.<br />
Look at the twist on Mickey-Mouse’s face!<br />
Ok, emcee! White sock – uf, it’s yam, a lot. Tons!  <br />
Cook two of my TK! Neat time uses his lace.<br />
<br />
Yes, no! I shut old lofts, too. At lulu-chuff.<br />
I should not tell you such a lot of stuff!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Or: The Childish Anagram</span><br />
<br />
Sonnet to the spirit of Walt Disney.<br />
<br />
<br />
Ne, kid … Today, where denoted, Hohhot thins.<br />
K.H. went hot to it. Oh, he denoted Disney hard!<br />
Heh, he did not yet the work had done to tins!<br />
Sh! Hohhot kind, to the new odd teenie yard.<br />
<br />
The candy throws a smile, his face upon.<br />
With roses, yes, phone, and – cu! – clam faith! <br />
It’s miles away, and – hr! The chefs coupon! …<br />
I, N.H., sleep. Scotches found yam – a wraith.<br />
<br />
The keys (fa) must wake me. I – cloot to icons.<br />
Look at the twist on Mickey-Mouse’s face!<br />
Ok, emcee! White sock – uf, it’s yam, a lot. Tons!  <br />
Cook two of my TK! Neat time uses his lace.<br />
<br />
Yes, no! I shut old lofts, too. At lulu-chuff.<br />
I should not tell you such a lot of stuff!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anagramm-Sonett]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=935</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 18:39:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=935</guid>
			<description><![CDATA[I waste kW out, Dosentest nun.<br />
Rad Süd rum, der wir es taten.<br />
Wie konntest du so etwas tun?<br />
Würdest du mir das verraten?!<br />
<br />
I have my fortune and more.<br />
ID: Goosiest had pain.<br />
IV: Mehari mean, try fundoor!<br />
Oops, she did it again…<br />
<br />
Komme hin, best Putz, weiche Bieren!<br />
Lexikon-Plot, den Eimer genesen.<br />
Konnte mein Segel explodieren?<br />
Bekomme ich weiterhin Putzbesen?<br />
<br />
Teste: Ich will Worte, und keine absurden!<br />
We chill out! Da, stets wider einen Kurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[I waste kW out, Dosentest nun.<br />
Rad Süd rum, der wir es taten.<br />
Wie konntest du so etwas tun?<br />
Würdest du mir das verraten?!<br />
<br />
I have my fortune and more.<br />
ID: Goosiest had pain.<br />
IV: Mehari mean, try fundoor!<br />
Oops, she did it again…<br />
<br />
Komme hin, best Putz, weiche Bieren!<br />
Lexikon-Plot, den Eimer genesen.<br />
Konnte mein Segel explodieren?<br />
Bekomme ich weiterhin Putzbesen?<br />
<br />
Teste: Ich will Worte, und keine absurden!<br />
We chill out! Da, stets wider einen Kurden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spielkram: Nichts reimt sich auf ...]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=765</link>
			<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 09:19:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=765</guid>
			<description><![CDATA[Immer wieder wird in Lehrbüchern und Aufsätzen die Behauptung aufgestellt, das die Deutsche Sprache so arm sei an Reimwörtern, oftmals mit einer Beispielliste versehen mit angeblich nicht reimfähigen Worten. Nicht nur mich reizt sowas immer wieder den Gegenbeweis anzutreten. Am häufigsten wird da behauptet, nichts reimt sich auf Mensch. Gefundene Reimworte sind in der Regel zu abwegig um sie in einer Übersetzung zu verarbeiten, aber im freien Spiel gibt es doch oft erstaunlich viele Möglichkeiten.<br />
<br />
Meine (etwas älteren) Versuche zu 'Mensch' stelle ich mal als Beispiel ein. Hat jemand noch andere Lösungen? Wer eine Lösung postet kann gerne die Liste der 'unmöglichen' Reime erweitern.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fortschritt</span><br />
<br />
Was soll’s bedeuten, daß man aufrecht geht? <br />
Was sind wir wirklich einem Tier voraus? <br />
Wir kennen uns auf’s Trefflichste drin aus <br />
uns zu erklär’n, warum die Welt sich dreht. <br />
<br />
Wir haben Sprache und das Alphabet, <br />
und kennen manchen Teil des Weltenbaus. <br />
Wir streben in ein fernes All hinaus, <br />
und glauben, daß man die Funktion versteht. <br />
<br />
Doch jagt man weiterhin nach seinem Glück; <br />
Es hat sich nichts geändert seit Stonehenge, <br />
seit Mose, Gilgamesch und Sysiphus: <br />
<br />
Es wirft uns immer wieder neu zurück. <br />
Nach allem Fortschritt bleibt es, daß der Mensch <br />
zuerst um die Bestimmung wissen muß. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der neue Mensch </span><br />
Jesaja an die Manager <br />
<br />
Auf den Fluren hört man es noch raunen: <br />
„Ein neuer Markt gebiert auch neue Bosse.“ <br />
Auf jede Baisse folgt aschließlich eine Hosse“ <br />
Es jubeln Sturm die großen vier Posaunen, <br />
<br />
Ein Narrentanz mit Cyberborgs und Faunen <br />
im Zweiundfünfzigwochen-Karneval. <br />
Ihr traut Fortuna, Mammon oder Baal? <br />
Doch, Freunde, es gibt noch viel mehr zu staunen: <br />
<br />
Es geht um Wert- statt Umsatzsteigerung, <br />
um Werte, die in sich bisher kein Mensch barg. <br />
Ihr kennt sie nicht, Ihr würdet höher bieten. <br />
<br />
Was er bewirkt: es wird ein Quantensprung. <br />
Hört zu, er setzt euch eine neue Benchmark, <br />
Der neue Mensch: Garant für mehr Renditen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Immer wieder wird in Lehrbüchern und Aufsätzen die Behauptung aufgestellt, das die Deutsche Sprache so arm sei an Reimwörtern, oftmals mit einer Beispielliste versehen mit angeblich nicht reimfähigen Worten. Nicht nur mich reizt sowas immer wieder den Gegenbeweis anzutreten. Am häufigsten wird da behauptet, nichts reimt sich auf Mensch. Gefundene Reimworte sind in der Regel zu abwegig um sie in einer Übersetzung zu verarbeiten, aber im freien Spiel gibt es doch oft erstaunlich viele Möglichkeiten.<br />
<br />
Meine (etwas älteren) Versuche zu 'Mensch' stelle ich mal als Beispiel ein. Hat jemand noch andere Lösungen? Wer eine Lösung postet kann gerne die Liste der 'unmöglichen' Reime erweitern.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fortschritt</span><br />
<br />
Was soll’s bedeuten, daß man aufrecht geht? <br />
Was sind wir wirklich einem Tier voraus? <br />
Wir kennen uns auf’s Trefflichste drin aus <br />
uns zu erklär’n, warum die Welt sich dreht. <br />
<br />
Wir haben Sprache und das Alphabet, <br />
und kennen manchen Teil des Weltenbaus. <br />
Wir streben in ein fernes All hinaus, <br />
und glauben, daß man die Funktion versteht. <br />
<br />
Doch jagt man weiterhin nach seinem Glück; <br />
Es hat sich nichts geändert seit Stonehenge, <br />
seit Mose, Gilgamesch und Sysiphus: <br />
<br />
Es wirft uns immer wieder neu zurück. <br />
Nach allem Fortschritt bleibt es, daß der Mensch <br />
zuerst um die Bestimmung wissen muß. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der neue Mensch </span><br />
Jesaja an die Manager <br />
<br />
Auf den Fluren hört man es noch raunen: <br />
„Ein neuer Markt gebiert auch neue Bosse.“ <br />
Auf jede Baisse folgt aschließlich eine Hosse“ <br />
Es jubeln Sturm die großen vier Posaunen, <br />
<br />
Ein Narrentanz mit Cyberborgs und Faunen <br />
im Zweiundfünfzigwochen-Karneval. <br />
Ihr traut Fortuna, Mammon oder Baal? <br />
Doch, Freunde, es gibt noch viel mehr zu staunen: <br />
<br />
Es geht um Wert- statt Umsatzsteigerung, <br />
um Werte, die in sich bisher kein Mensch barg. <br />
Ihr kennt sie nicht, Ihr würdet höher bieten. <br />
<br />
Was er bewirkt: es wird ein Quantensprung. <br />
Hört zu, er setzt euch eine neue Benchmark, <br />
Der neue Mensch: Garant für mehr Renditen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spielkram: Sonette nach aufgegebenem Endreim]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=293</link>
			<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 09:54:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=293</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonette nach aufgegebenem Endreim</span><br />
<br />
Aus Schreibwerkstätten oder Autorenkreisen kennt ihr vielleicht "Klappentexte" oder andere Sprachspiele,<br />
bei denen auf Vorgaben eines Mitschreibers geantwortet wird. <br />
<br />
Unter Sonettdichtern gab es seit der Romantik eine nette linguistische Logelei: <br />
Die Sonette nach aufgegebenem Endreim. Dabei legt ein Teilnehmer die Endreime fest, und der/die anderen<br />
Autoren müssen versuchen die Zeilen möglichst sinnvoll und formgerecht zu füllen. <br />
<br />
Ware das auch ein Spielchen für unser Forum? <br />
Ich stelle mal die erste Aufgabe; <br />
Wer sie löst gibt die nächsten Reime vor: <br />
<br />
<br />
werfen <br />
Leute <br />
erneute <br />
Kerfen <br />
<br />
Nerven <br />
Meute <br />
Beute <br />
schärfen <br />
<br />
soll <br />
Brast <br />
Holk <br />
<br />
toll <br />
fast <br />
Volk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonette nach aufgegebenem Endreim</span><br />
<br />
Aus Schreibwerkstätten oder Autorenkreisen kennt ihr vielleicht "Klappentexte" oder andere Sprachspiele,<br />
bei denen auf Vorgaben eines Mitschreibers geantwortet wird. <br />
<br />
Unter Sonettdichtern gab es seit der Romantik eine nette linguistische Logelei: <br />
Die Sonette nach aufgegebenem Endreim. Dabei legt ein Teilnehmer die Endreime fest, und der/die anderen<br />
Autoren müssen versuchen die Zeilen möglichst sinnvoll und formgerecht zu füllen. <br />
<br />
Ware das auch ein Spielchen für unser Forum? <br />
Ich stelle mal die erste Aufgabe; <br />
Wer sie löst gibt die nächsten Reime vor: <br />
<br />
<br />
werfen <br />
Leute <br />
erneute <br />
Kerfen <br />
<br />
Nerven <br />
Meute <br />
Beute <br />
schärfen <br />
<br />
soll <br />
Brast <br />
Holk <br />
<br />
toll <br />
fast <br />
Volk]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Limerick]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=282</link>
			<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 09:04:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=282</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Limerick </span><br />
<br />
<br />
 Sich in einer Form einzunisten<br />
 das war’s, was der Dichter so scheute;<br />
 Als Beispiel gibt’s andere Leute:<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es waren mal zwei Sonettisten<br />
 <br />
 Die Witz im Sonett ganz vermißten.<br />
 Sie verließen die Norm</span> ohne Beute,<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">viel zu eng wär die Form</span> ihnen heute,<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">bis sie nun den Limerick hißten.</span><br />
<br />
 Ach, aber im Fall eines Falles,<br />
 da faßt ja auch dieser nicht alles<br />
 das was man gern ausgesagt hätte.<br />
 <br />
 So singt man am Ende doch wieder<br />
 die alteingeschliffenen Lieder;<br />
 in diesem Fall eben Sonette]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Limerick </span><br />
<br />
<br />
 Sich in einer Form einzunisten<br />
 das war’s, was der Dichter so scheute;<br />
 Als Beispiel gibt’s andere Leute:<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es waren mal zwei Sonettisten<br />
 <br />
 Die Witz im Sonett ganz vermißten.<br />
 Sie verließen die Norm</span> ohne Beute,<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">viel zu eng wär die Form</span> ihnen heute,<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">bis sie nun den Limerick hißten.</span><br />
<br />
 Ach, aber im Fall eines Falles,<br />
 da faßt ja auch dieser nicht alles<br />
 das was man gern ausgesagt hätte.<br />
 <br />
 So singt man am Ende doch wieder<br />
 die alteingeschliffenen Lieder;<br />
 in diesem Fall eben Sonette]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fremdwörter (Scheinsonett)]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=265</link>
			<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 15:34:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=265</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fremdwörter </span><br />
<br />
Die Jugend lispelt heute ihr 'T-H' <br />
Der deutsche Sprachgebrauch geht bald zur Neige. <br />
Schon lange heißt's nicht hellbraun, sondern beige. <br />
Wie spricht man heute eigentlich BH? <br />
<br />
Mein Deutsch, mit Anglizismen fest leiert <br />
klingt hipp, nicht mehr bloß neu, nicht mehr modern <br />
und pro Saison die neuen Moden lodern, <br />
wird jeder neue Slogan abgefeiert. <br />
<br />
Die neue Zeit ist tot; es lebt New Age, <br />
leiht allem neue Farbe oder 'Teint'. <br />
Was wohl Herr Duden zum Gepansche meint? <br />
<br />
Sind nicht die fremden Wörter eine Plage? <br />
doch sie gewinnen immer mehr Terrain <br />
und schon erobern sie den Musenhain.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fremdwörter </span><br />
<br />
Die Jugend lispelt heute ihr 'T-H' <br />
Der deutsche Sprachgebrauch geht bald zur Neige. <br />
Schon lange heißt's nicht hellbraun, sondern beige. <br />
Wie spricht man heute eigentlich BH? <br />
<br />
Mein Deutsch, mit Anglizismen fest leiert <br />
klingt hipp, nicht mehr bloß neu, nicht mehr modern <br />
und pro Saison die neuen Moden lodern, <br />
wird jeder neue Slogan abgefeiert. <br />
<br />
Die neue Zeit ist tot; es lebt New Age, <br />
leiht allem neue Farbe oder 'Teint'. <br />
Was wohl Herr Duden zum Gepansche meint? <br />
<br />
Sind nicht die fremden Wörter eine Plage? <br />
doch sie gewinnen immer mehr Terrain <br />
und schon erobern sie den Musenhain.]]></content:encoded>
		</item>
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