J. Weißbrodt                               Der Seraph der Liebe

fl. 1863

                                                                                               Sr. Bischöflichen Gnaden

                                                                                               Dem hochwürdigsten Herrn,

                                                                                               Herrn Wilhelm Arnoldi,

                                                                                               Bischof von Trier

 

 

Ein duftger Garten, wunderbar entsprossen,

Voll Blumen, die so süße Thauflut tranken,

Daß wonnetrunken ihre Kelche schwanken,

In Sankt Franzisci Leben liegt erschlossen.

 

Den Thau die ewge Liebe hat ergossen:

Drum alle Blumen ihr entgegenranken,

Von ihrer Schönheit tiefverwundet kranken,

Von ihrem Licht und Hauche sind umflossen.

 

Der Kranz, aus diesen Blumen Dir gewunden,

Erfreu’ Dein Herz, des hohe Vatergüte

Die Hirtensorgen für die Heerde kunden.

 

Den Kranz der Glorie windet Dir zum Lohne

Die Hand der Liebe, die zum Himmelsthrone

Der Seraph trug, der hier für sie erglühte.

 

 

Traum und Erwachen

 

I.

 

Vom weichen Arm der Frühlingsnacht umfangen,

In Schlummerstille schon Assisi lag.

Es war verglüht sein erster Maientag,

Der Stern der Liebe strahlend aufgegangen.

 

In Busch und Hain die Nachtigallen sangen,

Die Lust durchwürzte Duft vom Rosenhag,

Und zaubervoll zum hellen Zitherschlag

Der Minne Lieder durch die Nacht erklangen.

 

Ein schimmernd Haus auf Marmörsäulen thront,

Darin Assisi’s schönste Jungfrau wohnt,

Ein schmucker Jüngling auf des Hauses Schwelle.

 

In seinem Arm bekränzt die Zither ruht,

In seinem Herzen erster Liebe Glut,

Und von den Lippen rauscht des Liedes Quelle.

 

 

II.

 

„Die Sonne kaum die Rosen aufgethan,

Zum Lichte duftend sie den Kelch erheben,

Es grünt und blüht der Hoffnung reiches Leben

In Wald und Hain, auf Flur und Wiesenplan.

 

Du, Liebessonne, sahst mich lächelnd an,

Entfachtest mir im Herzen glühend Streben,

Dein Bildnis ganz in meine Brust zu weben,

Um fern und nah Dich ewig zu umfah’n.

 

O Sonne, bargst du auch die Lichtespracht,

Kannst doch nicht wehren mehr dem Hauch der Blüte,

Die duftend athmet durch die stille Nacht.

 

Du, Liebessonne, magst Dein Auge schließen,

Doch meine Lieder Deinen Schlaf umfließen,

Und nimmer wird mein Herz der Liebe müde.“

 

 

III.

 

Am Himmel steht der Morgen blutigroth,

Im Thal erglänzen Panzer, Schild und Speere,

Assisi wird vom Perusiner-Heere

Mit Brand und Stahl in heißem Strauß bedroht.

 

Der Jüngling fürchtet nicht Gefahr und Tod,

Er tauscht die Zither mit der rauhen Wehre,

Die Brust geschwellt vom Drang der Heldenehre,

Das Herz entbrannt von theurer Heimat Noth.

 

Ein Löwe steht er in dem Grau’n der Schlacht,

Erprobt an Feindesbrust den kecken Muth,

An eh’rnem Schild die junge Heldenkraft.

 

Doch weichen muß er vor der Uebermacht,

Aus vielen Wunden strömt sein junges Blut,

Gefesselt folgt er in des Kerkers Haft.

 

 

IV.

 

Verwundet lag, gefesselt und gefangen,

Der Jüngling jetzt auf tiefem Kerkergrunde.

Doch keine Klage fließt von seinem Munde,

Und keine Thräne feuchtet seine Wangen.

 

Ein neues Leben war ihm aufgegangen,

Das ernste Bild der dunklen Todesstunde

Schuf seinem Herzen eine neue Wunde,

Und drängt’s, nach höherm Gute zu verlangen.

 

Wenn Nacht und Tag am frühen Morgen ringen,

Vom Dämmerflor noch liegt die Welt umzogen,

Und Lichtesschimmer durch die Wolken dringen:

 

So fühlt er einem Kampf die Brust durchwogen,

Als wollten gar zwei Welten in ihm streiten,

Und jede sich der Herrschaft Thron bereiten.

 

 

V.

 

„Verlorne Freiheit, kann um dich nicht klagen,

Die Mauern schließen nur den Körper ein.

Ein neues Denken, Lieben wurde mein,

Und in der Ferne seh ich’s golden tagen.

 

Auch selbst befreit, muß ich noch Ketten tragen,

Ich fühl’s an dieser neuen Sehnsuchtspein,

Die weite Welt wird mir zu eng und klein,

Nach hohem Ziele soll den Flug ich wagen.

 

Wer deutet mir dies ungestüme Streben,

Den dunklen Traum von einem gioldnen Licht,

Das in die Dämmerung meiner Jugend bricht?

 

O Zukunft, laß mich deinen Schleier heben,

Erahnend schau’n das hehre Wonnenbild,

Nach dem so heiß mein ganzes Wesen schwillt.“

 

 

VI.

 

Der Frieden hat des Jünglings Haft erschlossen,

Der freien Heimat ihn zurück gesandt.

Doch nun verdroß ihn Minnespiel und Tand,

Und was beseligt er zuvor genossen.

 

Der Jugend Blumenwelt, so schön entsprossen,

Mit ihrem Duft ihm immer ferner schwand,

Wie wenn dem Schiffer der geliebte Strand

Verschwimmend weicht, vom Nebelflor umflossen.

 

Es lockt und ruft des freien Lebens Glück

Ihn tausendstimmig zum Genuß zurück,

Doch unerwiedert jeder Ruf verklingt.

 

Durch Wald und Auen treibt ihn sein Verlangen,

Als könnt’ das Gut, wonach er brennend ringt,

Er aus den Händen der Natur empfangen.

 

 

VII.

 

Nicht länger mag er in der Heimat weilen,

In trägem Sehnen seine Kraft verzehren:

Des kranken Herzens ungestillt Begehren

Kann nur das thatenreiche Leben heilen.

 

Zum Kampfe will er nach Apulien eilen,

Das wilde Horden grauenvoll verheeren,

Des Kriegs Gefahren und des Sieges Ehren

Mit Walther’s Heldensöhnen dort zu theilen.

 

Ein Stahlgewandt umschließt die blüh’nden Glieder,

Von Kampfeslust der glüh’nde Busen schwillt,

Aus schwarzem Aug’ des Muthes Flamme sprüht.

 

Umschattend senkt die stille Nacht sich nieder,

Er schlummert ein, vom ernsten Tage müd,

Und vor die Seele tritt ein strahlend Bild.

 

 

VIII.

 

Ein Waffensaal vor ihm steht aufgebaut,

Drin Panzer, Helm und Schild an jeder Seite,

Und Schwert und Speer und jede Wehr zum Streite,

Auf die entzückt sein fragend Auge schaut.

 

Und eine Stimme rief ihm klar und laut:

„Franziskus, freu Dich dieser Augenweide,

Sieh! Diese Waffen, dieses Kampfgeschmeide

Wird Dir und Deinen Kriegern anvertraut.

 

Was kann der Mensch, der arme Knecht, Dir bieten?

Such fürderhin den Herrn, den Reichen, nur,

Und kehr zurück in Deiner Heimat Frieden.“

 

Ein Blitz das Wort durch seine Seele fuhr,

Noch kann er nicht des Bildes Sinn erahnen,

Doch heimwärts treibt ihn jenes Rufes Mahnen.

 

 

IX.

 

Die Gottesstimme klarer zu verstehen,

Die nach der Heimat ihn zurück gebracht,

Verbarg er sich in stiller Höhlennacht,

Von Vögeln und von Blumen nur gesehen.

 

Dort kniet er lang in heißem Thränenflehen,

Und wie einst Israel mit Gottes Macht

Gerungen in geheimnisvoller Schlacht,

So rang sein Herz in Lieb- und Lichteswehen.

 

Die Nacht zerreißt. Er sieht es glänzend tagen,

Vom Himmel schwebt zu ihm ein leuchtend Wesen,

Die Liebe selber war’s, ans Kreuz geschlagen.

 

Ihr Anblick ihn bis tief ins Herz verwundet,

Das von der Erde Liebesleid genesen,

Von dieser nimmermehr gesundet.

 

 

Entsagung

 

I.

 

Ein neuer Lenz der Liebe hat begonnen,

Und drängt sein Herz, in seligem Genießen

Die reiche Gotteswelt sich einzuschließen,

Und auszugießen ihren Strom der Wonnen.

 

Die Liebe lacht ihm in dem Licht der Sonnen,

Der Liebe Blumen seinen Pfad umsprießen,

Der Liebe Quellen labend ihn umfließen

In der Natur geweihten Lebensbronnen.

 

Sein Auge sieht vom hohen Himmelszelt

Das Band der Liebe durch die weite Welt

Bis tief zum letzten der Geschöpfe dringen,

 

Und alle Wesen seinem Herzen einen,

Es selber ganz im Drange süßer Peinen

Zurück ins Herz der ew’gen Liebe schlingen.

 

 

II.

 

„Ihr lieben Brüder auf den grünen Zweigen,

Mit lautem Liede laßt die Lieb’ uns loben,

Die uns zu lichtem Liebeslenz erhoben,

Zu neuer Lebenslust aus düsterm Schweigen.

 

Ihr Schwestern, blüht der Liebe ganz zu eigen,

Die euch das farbenreiche Kleid gewoben,

Euch schmückt und labt mit Licht und Thau von oben,

Für sie, für sie laßt allen Duft entsteigen.

 

Ihr Quellen, fühlt, wie euch der Liebe Hand

An Wolkenbrust genährt und auferzogen,

Drum rauscht die Mär von ihr zu Stromes-Wogen.

 

Euch Ströme trägt die Liebe durch das Land,

Drum müßt ihr Lob auch ihr zum Meere tragen,

Und ewig soll’s das Meer den Wolken sagen.“

 

 

III.

 

Die Liebe dürstet nach erhabnen Thaten,

Die um ihr Haupt des Ruhmes Kränze schlingen,

Den süßen Flammen neue Nahrung bringen,

Und ihres Ursprungs hohe Kraft verrathen.

 

Franziskus wallt nach Rom.  Von allen Pfaden

Der Armen Schaaren zahllos ihn umringen,

Die schnell und leicht sein liebend Herz bezwingen,

Und all sein Gut von seiner Hand erbaten.

 

Zuletzt ein lahmer Bettler vor ihm steht:

Was kann der Arme wol dem Armen bieten?

Er tauscht des Bettlers Kleid um sein Gewand,

 

Von Thür zu Thür er bis zum Abend geht,

Erfreut den Armen mit gefüllter Hand,

Und schläft bei ihm in sel’gem Liebesfrieden.

 

 

IV.

 

Er kehrte heim in tiefem Liebessinnen,

Ein Irrweg führt ihn durch der Kranken Gauen,

Vor deren Leiden, grauenvoll zu schauen,

Gesunde gleich in Furcht und Angst entrinnen.

 

Auch er will zagend schon die Flucht gewinnen.

Doch bald besiegt die Liebe jedes Grauen,

Erfüllt sein Herz mit hoher Kraft Vertrauen,

Und lehrt ihn kühn ihr heilig Werk beginnen.

 

Er stieg vom Rosse, ging den Kranken nah,

Der Grauenvollste ihm vor Augen stand,

Doch sonder Zagen faßt er seine Hand,

 

Umschlingt ihn sanft und drückt mit eignem Munde

Den Kuß der Liebe auf die Todeswunde:

Und froh, genesen steht der Kranke da.

 

 

V.

 

Er wallt daheim auf einem Wiesengrunde,

Darauf das Haus, Sankt Damian geweiht,

Schon schwer berührt vom Flügelschlag der Zeit,

Den zähen Einsturz dräut in kurzer Stunde.

 

Ihn trieb hinein der Brand der Herzenswunde.

Und als ihm dort des Kreuzes Bitterkeit

Das Herz entfacht mit neuem Liebesleid,

Erklang vom Kreuze dreimal ihm die Kunde:

 

„Franziskus, rett mein wankend Haus vom Falle!“

Er sank dahin, betäubt vom lauten Schalle,

Und dachte lang der tiefen Rede nach.

 

Sein Roß verkauft er schon am neuen Tag,

Bringt den Gewinn als Erstlingsgabe dar,

Auf’s Neu’ zu bau’n Sankt Damian’s Altar.

 

 

VI.

 

Die Liebe liebt in Leid sich zu bewähren,

Im Leid zu bieten ihrer Treue Pfand,

Und in des Lebens Weh und Schmerzensbrand

Sich selbst zum höchsten Glanze zu verklären.

 

Der Jüngling fühlt der sanften Mutter Zähren,

Des rauhen Vaters zornesschwere Hand,

Der seiner Jugend kecken Unverstand

Nicht länger mag mit eignem Gute nähren.

 

Er rief ihn vor des Bischofs Angesicht,

Empfing den Kaufpreis, selbst des Sohnes Kleid,

Der ihm entsagt mit schwer bezwungnem Leid:

 

„Nimm Alles denn, was ich von Dir getragen.

Darf ich „„Pietro Vater““ fürder nicht,

So muß ich „„Vater in dem Himmel““ sagen.

 

 

VII.

 

„Geliebte Armut, mir zur Braut erkoren,

Dein süßer Anblick meine Seele weidet,

Die ganze Welt ist mir in Dir verleidet,

Und all ihr Gut hab’ ich um Dich verloren.

 

Die Liebe ward in Deinem Schoß geboren,

Du hast das erste Lager ihr bereitet,

Hast auf ihr Sterbebett sie treu begleitet,

Und schiedest nicht aus ihres Grabes Thoren.

 

O Königin, wie thronst Du ganz verachtet,

Die weite Welt zu Deinen Füßen liegt,

Und bist doch Wittwe in der Völker Kreis!

 

Von Deiner Schöne seltnem Reiz besiegt,

Mein armes Herz nach Deinem Reichthum schmachtet,

Und hofft von Dir der treuen Liebe Preis.“

 

 

VIII.

 

„Auch du, mein Herz, hast dich von mir getrennt,

Bist von der Liebe zaubervollem Ton

Mir ganz entlockt, mit ihr so weit entfloh’n,

Daß sie dich ewig nun ihr eigen nennt.

 

Glückselig Herz, das nur mehr Liebe kennt,

Dem immer neue glühe Pfeile droh’n,

Bis seiner Treue, seinem Dienste Lohn

Es an der Liebe sel’ger Glut verbrennt.

 

Leb wohl denn, theure Freuheit meines Lebens,

Lebt wohl, ihr reichen Freuden dieser Erde,

Leb wohl, o schöne Welt mit deiner Pracht!

 

Ich muß gefangen folgen, denn vergebens

Wird jeder Widerstand an ihrer Macht

Die sich um mich in eigner Glut verzehrte.“

 

 

IX.

 

Ein rauh Gewand gegürtet um die Lenden,

Franziskus durch Assisi’s Straßen wallt,

Begehrt von Reich und Arm, von Jung und Alt

Der Liebe Dienst, den Tempel zu vollenden.

 

Die Augen all sich auf den Bettler wenden,

Deß Wort ergreifenf in die Herzen schallt,

Deß feurig Aug, deß hehre Lichtgestalt

Viel Hände öffnet zu der Liebe Spenden.

 

„O liebe Brüder, helft das Haus mir bauen,

Das bald, als Stätte vieler heil’gen Frauen,

Mit Gottes Segen krönt das ganze Land.“

 

Auf seinen Schultern ruht der Steine Last,

Und Tag und Nacht nicht fand sein Eifer Rast,

Bis neuerbaut Sankt Damian erstand.

 

 

X.

 

Sein glühend Herz auf neue Werke sann:

Sankt Peter’s Tempel stand verwüstet da;

Der Jungfrau Haus auf Portiunkula

Lag trauernd unter der Zerstörung Bann.

 

Und liebekühn er ihren Bau begann,

Den seltnen Meister man von Neuem sah

Mit Mund und Hand geschäftig fern und nah,

Bis der Vollendung Trost er bald gewann.

 

Umduftet rings von blühn’dem Rosenhag,

Bei Portiunkula die Zelle lag,

Die sich zur Ruh der Meister auserwählt.

 

In ihrem Schoße saß er Nacht und Tag,

Der theuern Braut, der Armut, anvermählt,

Und sann der Liebe höhern Werken nach.

 

 

XI.

 

„O Liebe, Liebe, die nach Maas und Zahl

Die Wesen schuf im weiten Weltumkreis,

Sich selber nur nicht Ziel noch Grenze weiß,

Dem Liebewunden ach! Zur süßen Qual.

 

O Liebe, Liebe, sende lichtern Strahl

Dem armen Herzen, das ja kampfesheiß

Nur ringen will nach Deinem höchsten Preis,

Und gern Dir opfert seine bittre Wahl.

 

Warum hast Du so hohe Liebesart,

Die Dir nur ziemt, nur Deinen Kräften gleicht,

Dem schwachen Erdensohn geoffenbart?

 

Warum verlockst Du ihn Dir nachzustreben?

Verschmachten muß an Sehnsuchtsglut sein Leben,

Da Dich sein kühnster Flug doch nie erreicht.“

 

 

Liebesglück

 

I.

 

 

 

 

II.

 

 

 

III.

 

 

 

 

IV.

 

 

 

 

V.

 

 

 

 

VI.

 

 

 

 

VII.

 

 

 

 

VIII.

 

 

 

 

IX.

 

 

 

 

X.

 

 

 

 

XI.

 

 

 

 

XII.

 

 

 

 

XIII.

 

 

 

 

XIV.

 

 

 

 

XV.

 

 

 

 

XVI.

 

 

 

 

 

XVII.

 

 

 

 

XVIII.

 

 

 

 

XIX.

 

 

 

 

XX.

 

 

 

 

XXI.

 

 

 

Liebeskampf

 

Liebesglück

 

I.

 

 

 

 

II.

 

 

 

III.

 

 

 

 

IV.

 

 

 

 

V.

 

 

 

 

VI.

 

 

 

 

VII.

 

 

 

 

VIII.

 

 

 

 

IX.

 

 

 

 

X.

 

 

 

 

XI.

 

 

 

 

XII.

 

 

 

 

XIII.

 

 

 

 

XIV.

 

 

 

 

XV.

 

 

 

 

XVI.

 

 

 

 

 

XVII.

 

 

 

 

XVIII.

 

 

 

 

XIX.

 

 

 

 

XX.

 

 

 

 

XXI.

 

 

 

 

XXII.

 

 

 

XXIII.

 

 

 

XXIV.

 

 

Liebessieg

 

Liebesglück

 

I.

 

 

 

 

II.

 

 

 

III.

 

 

 

 

IV.

 

 

 

 

V.

 

 

 

 

VI.

 

 

 

 

VII.

 

 

 

 

VIII.

 

 

 

 

IX.

 

 

 

 

X.

 

 

 

 

XI.