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H. Coleridge: Love is but folly, ...
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
GB H. Coleridge: Love is but folly, ...
Hartley Coleridge


Love is but folly, - since the wisest love
Itself disclaiming, would invent a use
For its free motion. – penitents recluse,
That scarce allow the natural heart to move,

With amorous ditties woo the mystic dove,
Or fondly bid their heavenly Spouse unloose
Their sacred zones. – The politic excuse
Of worldlings would to wourdly ends improve

The gentle madness. – Courtiers glibly preach
How Love and Woman best rehearse the play
That statesmen act. – The grave fine-spoken leech

Counts how the beatings of the pulse betray
The sweet disease. – And all the poets teach
That love alone can build the lofty lay.




Die Liebe ist nur Narretei, - sie streitet
ja selbst den Nutzen ab, wo sie sich regt. -
Der Einsiedler bereut, wenn's sich bewegt
im Herzen, wenn ihn das Gefühl verleitet,

die Taube süß ihr Liebeslied parliert
und zärtlich um den Himmelsgatten freit.
Dagegen die politische verzeiht
und meint, das Weltkind würde bald kuriert

von seinem sanften Wahn. Der Höfling lobt
die Frauen und das Liebesspiel: Es probt
den Takt der Diplomaten; jener späht,
was wohl die Zahl der Pulsschläge verrät
über die Krankheit - doch der Dichter sieht:
allein die Liebe singt das Hohelied.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.05.2010 11:17 von ZaunköniG.)
27.10.2009 10:38
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