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Hafiz von Schiraz: Ghazal 36 برو به کار خود ای واعظ! این چه فریادست؟
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Beitrag #1
Iran Hafiz von Schiraz: Ghazal 36 برو به کار خود ای واعظ! این چه فریادست؟
Hafiz von Schiraz
um 1315 - 1390 Persien


Ghazal 36


برو به کار خود ای واعظ! این چه فریادست؟
مرا فتاد دل از ره، تو را چه افتادست؟
به کام تا نرساند مرا لبش چون نای
نصیحت همه عالم به گوشِ من باد است
میان او که خدا آفریده‌است از هیچ
دقیقه‌ایست که هیچ آفریده نگشادست
گدای کوی تو از هشت خُلدْ مستغنیست
اسیر عشق تو از هر دو عالم آزادست
اگر چه مستیِ عشقم خراب کرد ولی
اساس هستی من زآن خرابْ آبادست
دلا منال ز بیداد و جور یار، که یار
تو را نصیب همین کرد و این از آن دادست
برو فَسانه مخوان و فُسون مدم حافظ!
کز این فسانه و افسون مرا بَسی یادست




englisch von A.Z. Foreman:

"A Rest From Both Worlds"

Go and mind your own business, preacher! What's all this ado? 
  It's true my heart has left your path but what is that to you?
Until his lips have played me like the flute I love to hear  
  The world's advice will be mere wind abluster in my ear.
There in his bodied being which God created out of naught  
  Is a crux that nobody in all creation can unknot.  
A beggar in your street disdains eight heavens, and is not vexed.   
  The captive your locks hold is free of this world and the next.
Oh even if I have fallen wasted drunk on love for you,  
  My being built upon that waste will stand forever true.
Please heart, do not bewail the Friend's injustice and cruel whim.  
  This fate that Friend has meted out is just for you from him.  
Go! No more cant or incantation, The tall tales that you tell....  
  I've heard that mummery before. I know it all too well.  





Geh' kümmer dich um deinen Kram. Ich brauche keine Predigt.
ich kam vom Wege ab, ja, doch für dich hat's sich erledigt.

Wie eine Flöte haben deine Lippen mich beschworen;
Die Meinungen der Welt sind mir nur Wind in meinen Ohren.

Mit diesem körperlichen Sein, das Gott schuf aus dem Nichts
ist es ein Kreuz, doch wer entledigt sich dieses Gewichts?

Der Bettler schmäht die Himmel, doch bleibt Ruh ihm unbenommen.
Frei ist der Häftling von der Welt und denen die noch kommen.

Wenn ich mich nun verschwende für dich, immer wieder neu,
bau' ich nur auf Verschwendung und ich bleib ihr ewig treu.

Mein Herz, beklage nicht der Freunde Ungerechtigkeit.
Dein Freund zog dieses Los und hält es nur für dich bereit.

Beschwatz mich nicht, ich kenne schon den ganzen Märchenkranz.
Ich hab das alles schon gehört, den ganzen Mummenschanz.



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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
11.03.2017 13:04
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