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Thomas Hood: The Death-bed
Josef Riga Offline
Wort-Akrobat
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Registriert seit: Aug 2014
Beitrag #1
GB Thomas Hood: The Death-bed
Thomas Hood (1798-1845)


The Death-bed


We watch’d her breathing thro’ the night,
Her breathing soft and low,
As in her breast the wave of life
Kept heaving to and fro.

So silently we seem’d to speak,
So slowly moved about,
As we had lent her half our powers
To eke her living out.

Our very hopes belied our fears,
Our fears our hopes belied –
We thought her dying when she slept,
And sleeping when she died.

For when the morn came dim and sad,
And chill with early showers,
Her quiet eyelids closed – she had
Another morn than ours.

Thomas Hood (1798-1845)


Das Totenbett


Ihr Atem rang sich durch die Nacht,
Ein tiefer Atem, der
Die Lebenswelle ihrer Brust
Noch regte hin und her.

Behutsam bis in Gang und Ton
Waren wir drauf bedacht,
Ihr mitzugeben, falls es hilft,
ein Großteil unsrer Kraft.

Das Hoffen täuschte unsre Furcht,
Furcht tat die Hoffnung ab –
Als Sterben erschien uns ihr Schlaf,
Und Schlaf schien, wie sie starb.

Traurig erlebten wir die Früh,
Mit kaltem Wetterschlag,
Still schloß ihr Auge sich – für sie
Begann ein andrer Tag.



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21.05.2018 14:53
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