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Antonio Ros de Olano: En la soledad I.
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
Venezuela Antonio Ros de Olano: En la soledad I.
ANTONIO ROS DE OLANO.
1802-1887 VENEZUELA


En la soledad

I.



¡Madre Naturaleza..! Yo que un día,
prefiriendo mi daño a mi ventura,
dejé estos campos de feraz verdura
por la ciudad donde el placer hastía,
vuelvo a ti arrepentido, amada mía,
como quien de los brazos de la impura
vil publicana se desprende y jura
seguir el bien por la desierta vía.
¿Qué vale cuanto adorna y finge el arte,
si árboles, flores, pájaros y fuentes
en ti la eterna juventud reparte,
y son sus pechos los alzados montes,
tu perfumado aliento los ambientes,
y tus ojos los anchos horizontes?



In der Einsamkeit

I.


Natur, du große Mutter! Ich, der hat
sich Schaden für sein Bestes eingetauscht,
das satte Grün, das goldne Feld, das rauscht
für lebloses Vergnügen in der Stadt;

ich kehre reuevoll zurück, Natur,
wie jener Arbeiter, der, wieder frei,
sich von dem Elend losmacht, seinem Schwur
nun freudig folgend aus der Wüstenei.

Denn was kann meine Wege besser schmücken,
als Bäume, Blumen, Quellen es je konnten,
die ewig jung geblieben sind in dir,

vertraut gelehnt an deine Bergesrücken.
Dein Dufthauch strömt durch die Umgebung hier,
das Auge schwelgt in weiten Horizonten.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2014 13:13 von ZaunköniG.)
21.01.2007 10:53
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