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E. A. Robinson: Thomas Hood
ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

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Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #1
USA E. A. Robinson: Thomas Hood
E. A. Robinson

Thomas Hood


The man who cloaked his bitterness within
This winding-sheet of puns and pleasantries,
God never gave to look with common eyes
Upon a world of anguish and of sin:

His brother was the branded man of Lynn;
And there are woven with his jollities
The nameless and eternal tragedies
That render hope and hopelessness akin.

We laugh, and crown him; but anon we feel
A still chord sorrow-swept, - a weird unrest;
And thin dim shadows home to midnight steal,

As if the very ghost of mirth were dead –
As if the joys of time to dreams had fled,
Or sailed away with Ines to the West.




Thomas Hood
Ü: ZaunköniG

In Späße hüllt Hood seine Bitterkeit,
neckt uns mit Schleiern aus Wortspielereien.
Kein Blick würd sonst die Allgemeinheit leihen,
für seine Welt voll Schmach und Seelenleid:

Er hatte sich im Mann aus Lynn erkannt;
Verwoben in all seine Albernheit
sind die Tragödien der Ewigkeit,
in denen Angst und Hoffnung uns verwandt.

Wir lachen, feiern ihn, doch bald schon spüren
wir Unrast, einen leisen Moll-Akkord
und dünne Schatten, die ihn heimwärts führen,

Als ob die heitren Geister plötzlich starben –
Als ob sein Glück zerfließt in matten Farben,
als ob es flieht mit Ines westwärts fort.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.05.2010 18:53 von ZaunköniG.)
22.01.2007 12:49
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ZaunköniG Offline
Maître du Sonnet
****

Beiträge: 5.027
Registriert seit: Jan 2007
Beitrag #2
RE: E. A. Robinson: Thomas Hood
Oder so:

Thomas Hood


Sieh, Thomas Hood hüllt seine Bitterkeit
in Späße, Schleier aus Wortspielereien,
und kein normaler Blick kann sie entzweien,
zu sehn die
Welt voll Schmach und Seelenleid.

Verwoben in all seine Albernheit
ist Lynn: Des Bruders Brandmal. Und ihn feien
die ewig namenlosen Litaneien
von Hoffnung und von Hoffnungslosigkeit.


Wir lachen, feiern ihn, doch bald schon spüren
wir seine Unrast, seinen Moll-Akkord
und schwache Schatten, die ihn heimwärts führen,

Als ob die heitren Geister plötzlich starben –
Als ob sein Glück zerfließt in matten Farben,
und flieht mit seiner Ines westwärts fort.

Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
25.03.2011 11:25
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